Schicht Art

Mischtechnik - Rothaarige Frau Collage - Raucherin Acryl auf Leinwand - Kaffeekränzchen 40 × 40

Malen war Hobby, dann Leidenschaft, dann Sucht

Selbstporträt Karl-Heinz Schicht

Mehrere Malgründe, immer gleichzeitig, werden wie im Rausch mit Farbe attackiert, traktiert, beschmiert. Dabei zerreißt auch schon mal eine Leinwand.

Irgendwann kann es passieren, dass mich aus dem scheinbaren Chaos wild hingeworfener Farben ein Auge ansieht, oder die schräge Linie eines geneigten Kopfes. Es kann sein, dass daraus etwas figürliches entsteht. Oft geschieht es aber, dass es unter einer dicken Schicht aufeinanderfolgender Farbattacken für immer verschwindet. Doch am Ende ist da stets ein Bild. Es ist einfach da – völlig frei von Gedanken, Lehren, Stilen oder anderen Dogmen.

So ein Gemälde kann man nicht erklären und ich möchte es auch nicht. Es liegt mir fern, für meine Malerei einen Sinn, eine Bedeutung oder gar einen ideologischen Überbau zu formulieren.

Die meisten Menschen gehen an Bildern vorüber, ohne Interesse. Wer mir seelisch nah ist, wird auch meine Bilder sehen. Möglicherweise sieht er etwas völlig anderes, aber er sieht!

Karl Schmidt-Rottluff, den ich sehr verehre, war in seinem Innersten der festen Meinung, dass sich über Kunst überhaupt nichts sagen lässt. Dem möchte ich mich vorbehaltlos anschließen.

Karl-Heinz Schicht

Autodidakt

Geboren 1954 in Ebersbach / Sachsen

Verheiratet, drei Söhne

LKW-Fahrer